Die Rabenfrau
STARTSEITE | ARCHIV | IMPRESSUM | DISCLAIMER | KONTAKT | GÄSTEBUCH | ABONNIEREN | RSS-FEED

also...


rabenküche

Muffins sind im Ofen!

Im Prinzip sind es die Himbeermuffins von Bianca von White Living. himbeeren hatte ich nicht, so wurde das Rezept von mir leicht verändert:

 

Brombeermuffins
ein Berg

Zutaten:

175 g Butter oder Margarine
150 g brauner Zucker (hatte nur noch 100 g, deswegen mit weißem Zucker aufgefüllt, aber nur bis 120 g)
2 Päckchen Vanilinzucker (das eine war eigentlich für die Sahne gedacht, die man dazu essen soll, habe aber nicht so genau hin geguckt, und deswegen beide in den Teig getan)
1 Prise Salz
4 Eier
300 g + 1-2 EL Mehl
eine Handvoll Walnüsse und Pecannüsse (mussten weg), gemalen
1 Päckchen Backpulver
Schale einer Zitrone
5 EL Milch
175 g tiefgefrorene Brombeeren

 

Zubereitung:
  1. Backofen vorheizen (180°C, Umluft 150°C).
  2. Brombeeren antauen lassen.
  3. Feste Zutaten mischen.
  4. In der Kitchen Aid Eier cremig schlagen, unterdessen in der Mikrowelle die Butter schmelzen, wie bei Mayo auf höchster Stufe einrühren.
  5. Mehlmischung und Milch einrühren.
  6. Brombeeren mit 1 bis 2 EL Mehl mischen und unterrühren (geht am besten per Hand).
  7. In die Muffin-Förmchen füllen (meine Muffinform hat nur Platz für 12 Stück, deswegen habe ich noch doppelte Förmchen einfach auf das Backblech gestellt*)

 Nun bin ich gespannt, ob die Dinger auch so was werden!




 
 
 
Guten Appetit
wünscht
* Wieso habe ich eigentich eine Muffin-Backform??? Es geht doch auch ohne, wenn man die Förmchen einfach doppelt nimmt und auf das Backblech stellt! Vielleicht sollte ich das Teil mal ausrangieren, es fällt mir jedes Mal entgegen, wenn ich den Schrank mit den Backformen öffne!

 

8.2.09 14:58


Nun sind sie alle...


... die Krullkuchen (oder auch Eiserkuchen, Hörnchen, Neujahrswaffeln, Rund-Rund, rolletjes) nämlich, die Sohn2 als Gruß von meiner Mutter aus Bremen mitgebracht hat. Das Rezept stammt (übrigens ebenso wie die Schüssel, die ich aus dem Nachlass rettete) von meiner Oma. Man braucht dazu ein spezielles Waffeleisen, das man unter "Hörncheneisen" googlen kann), und das ganz dünne Waffeln backt, die man sofort noch heiß aufrollen muss, weil sie sonst hart werden. Nach dem Backen riecht die ganze Wohnung und man selber fürchterlich nach Anis und zuckersüß und beim Essen krümelt man schrecklich, aber die Teile schmecken echt gut!
 
 

Achtung: nachher noch Zubereitung nummerieren und Breite anpassen!

Omas Krullkuchen
ein Berg

Zutaten:

2 Pfund Mehl
l 1/2 Pfund Zucker
1 Pfund Butter
2 Päckchen Vanillezucker
1 Zitronenschale
etwa 1 l Wasser
2 Päckchen Anis (ganz)
4 bis 6 Eier

Zubereitung:

Wasser warm machen, Zucker auflösen, abkühlen lassen. Fett und Eigelbe schaumig rühren (meine Oma machte das selbstverständlich von Hand in einer riesigen Keramikschüssel, in affenartiger Geschwindigkeit!). Zitronenschale und Mehl zugeben. Eiweiß steif schlagen (damals natürlich auch von Hand), alles zusammenrühren.

Jeweils 1 Esslöffel voll Teig im Waffeleisen (meine Oma fuhrwerkte mit 2 Eisen: Ein eisernes, antikes mit langen Griffen, dass auf dem Gasherd aufgeheizt wurde und nach der halben Zeit, die Oma natürlich im Gefühl hatte, umgedreht wurde, und ein "modernes" elektrisches)ausbacken, gleich aufrollen.

Anmerkung: Ich habe das aus Omas Rezeptbuch abgeschrieben. Wenn ich selber welche backe, nehme ich nur das halbe Rezept, was dann auch noch einen ganzen Abend dauert und einen ausreichend hohen Berg Krullkuchen ergibt..

Guten Appetit!

PS: Schönen Gruß an Janneke aus den Niederlanden, die gerade in ihrem Blog einen Beitrag über "Rolletjes" gepostet hatte.

8.1.09 12:14


Gesättigt und zufrieden...

... ist die Rabenfrau. Wir haben heute edelst gekocht, und zwar Entenbrust mit Walnuss-Honig-Kruste nach Zorras Rezept . Dazu gab es Rosmarin-Bratkartoffeln und Apfel-Rotkohl mit Rotwein gekocht. Nun sind wir wirklich ordentlich abgefüllt und setzen uns noch ein bisschen faul unter unseren Tannenbaum. Eigentlich sollte ich bis nächstes Jahr das Essen einstellen...
28.12.08 23:05


Doch noch was geschafft!

Gestern hat die Rabenfrau es dann doch noch geschafft, Marmelade zu kochen und die Brombeeren aus der Tiefkühltruhe zu verarbeiten, bevor das große Plätzchenbacken seinen Anfang nimmt. Nun sind endlich die ollen Gläser verschwunden, die ich immer zu dem Behufe gehortet hatte - griffbereit in der hintersten Ecke der Küchenarbeitsplatte. Mal sehen, vielleicht fabriziere ich demnächst dann noch Jostabeeren-Marmelade, auf dass mehr Platz im Tiefkühler entstehe.
 
 
 

Brombeermarmelade aus tiefgekühlten Früchten
4 Gläser und 1 Versucherle

 

Zutaten:

750 g tiefgekühlte Brombeeren
1 kg Gelierzucker 1:1
1 Zitronensaft
1 Teebeutel Glühfix
5 TL Gin

 

Zubereitung:

Brombeeren im Topf antauen lassen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit Gelierzucker, Zitronensaft und Glühfix zum Kochen bringen und etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abfüllen. Fertig!

Ups! Den Gin vergessen! Man gibt ihn kurz vor Ende der Kochzeit hinzu. Vorsicht, es sprudelt dann ordentlich auf!

Guten Appetit!

18.11.08 11:57


Für Butterbrot


Gestern war der Tag des Butterbrots. Wusstet ihr das? Nach langen Jahren Halbfett-Margarine-Diät (hat übrigens gewichtsmäig nichts gebracht) sind die Raben längst wieder zu "guter Butter" zurück gekehrt (hat gewichtsmäßig auch nix verändert). Schmeckt halt doch besser, finden wir!

Butterbrote sind typisch deutsch. Die Ursprünge liegen im Mittelalter, als Reiter Reste des gebratenen Fleisches vom Vorabend, zwischen zwei Graubrotscheiben verpackt, als Verpflegung mit nahmen. Ein Butterbrot ist nur ein Butterbrot, wenn es aus Graubrot besteht, niemals aus Weiß- oder Toastbrot, weshalb auch z. B. Sandwiches, oder auch  apane imburratopan con mantequilla, Smørrebrød oder das russische бутерброды heute noch ganz etwas anderes sind als "richtige" Butterbrote, die übrigens auch guten Gewissens mit Wurst oder Käse, notfalls auch mit Marmelade  belegt werden können, ohne des Namens "Butterbrot" verlustig zu gehen.

27.9.08 23:34


Marmeladenzeit...


 
 

Traubengelee
5 1/2 Gläser

Zutaten:

3/4 l Traubensaft
Saft von 2 bis 3 Zitronen
1 kg Gelierzucker
1 Gläschen Portwein
2 bis 3 EL Mandelblättchen

 

Zubereitung:

Traubensaft mit Gelierzucker mischen, aufkochen und dann 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Zitronensaft, Mandeln und Portwein zugeben und nochmal aufkochen. Gelierprobe: Mit dem Kochlöffel etwas auf eine Untertasse tropfen lassen und gucken, ob es geliert.

In Gläser abfüllen.


Guten Appetit!

24.9.08 11:39


AUFGEFÜLLT

So, die Koffer sind gepackt. Gut gefüllt sind auch Rabenfrau und Rabenmann, wir mussten nämlich Reste vertilgen. Es gab:

 

Reste-Rumstopf*
(für 2 Fressäcke)

Zutaten:

1 Hühnerbrüstchen, fertig gebraten (von gestern)
etwa 2 EL der Zwiebelsoße von gestern
2 Tassen grüne Bohnen, gekocht (auch von gestern)
1 Zucchini (musste weg)
2 große Tomaten (mussten weg)
1 Bund Frühlingszwiebeln (mussten weg)
1 Tasse Hühnerbrühe (aus gekörnter Brühe)
Pfeffer, Salz, Delikata
1 großer Blubb Sahne (musste weg)
viiiiiiel Reibekäse (musste weg)
1 Mozzarella (musste weg)

Zubereitung:

Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in Röllchen schneiden.

In tiefer Bratpfanne nacheinander Zucchini und Zwiebeln in Olivenöl anbraten.

Unterdessen die Hühnerbrüstchen würfeln und die Tomaten waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. Zu dem Gemüse in die Pfanne geben und kurz mit braten. Die Bohnen zugeben und die Soße. Ungefähr 1 Tasse Brühe aufgießen. Deckel schließen und 5 bis 10 Minuten schmoren lassen.

Mozarella würfeln, zugeben. Sahne unterrühren. Würzen, dann Reibekäse zugeben. Umrühren. Servieren. Kühlschrank leer, Esser voll.

 * Rumstopf ist ein Überbleibsel aus unserer Studentenzeit. Es ist ein Eintopf, etwas südländisch angehaucht, meistens mit Hackfleisch, Auberginen, Zucchini und Tomaten. Man kann ihn eine ganze Woche immer wieder "strecken", indem man z. B. angebratene Paprika zugibt, oder auch eine Dose grüne Bohnen. Damit das Zeug auch ordentlich satt macht, kommt Crème fraîche und meist auch geriebener Käse hinein, notfalls auch "Papp-Parmesankäse", das war fertig geriebener Parmesan aus der Dose.

Guten Appetit!


14.8.08 23:13


 [eine Seite weiter]

Danke für deinen Besuch!

Gratis bloggen bei
myblog.de